Diagnostikinstrumente bringen Licht ins Dunkel  

Häufig werden Untersuchungen an Körperstellen durchgeführt, die aufgrund ihrer Lage zunächst einmal sehr schlechte Untersuchungsvorraussetzungen bieten. Das Trommelfell beispielsweise liegt am Ende des äußeren Gehörgangs, wo kein natürliches Licht hingelangt. Möchte der Arzt es dennoch visuell untersuchen, benötigt er ein Hilfsmittel: Das Otoskop.
Dieses Instrument ist mit einer Lichtquelle ausgestattet, die es dem Arzt ermöglicht, das Trommelfell unter optimaler Beleuchtung eingehend zu betrachten. Doch das Licht, das das Otoskop spendet, muss zum einen so ausgerichtet sein, dass es auch wirklich den Untersuchungsbereich beleuchtet, zum anderen darf es die natürlichen Farben des Gewebes nicht verfälschen, da die Gewebefarbe auf Erkrankungen hindeuten kann.  

Viele Otoskope sind mit einer Fiberoptik ausgestattet, die das Licht von der Lampe zur Spitze des Otoskops leitet. Der Vorteil liegt darin, dass das Sichtfeld des Arztes nicht durch eine an der Otoskop-Spitze befindliche Lampe eingeschränkt wird. 
 

LED löst Halogenlampen ab 

Während früher vorwiegend Halogenlampen als Leuchtmittel in diagnostischen Instrumenten eingesetzt wurden, gehen in jüngster Zeit immer mehr Hersteller dazu über, LEDs zu verbauen. Die Vorteile der LED-Beleuchtung sind vielfältig - sie reichen von einer hohen Lichtausbeute über eine lange Lebensdauer bis hin zu einem niedrigen Stromverbrauch. LED-Lampen eignen sich dadurch besonders gut als Lichtquelle in Diagnostikinstrumenten. 

Energieffizient
- Bis zu 85% weniger Strom als eine Halogenlampe
- Gleiche Helligkeit bei deutlich reduzierter Wattzahl
 
Langlebig
- Je nach Modell bis zu 50.000 Stunden
- Meist kein Austausch der LEDs nötig
Licht

Umweltfreundlich

- Enthält keine gesundheitsgefährdenden Stoffe

- Niedriger Stromverbrauch führt zur Einsparung von Batterien

- Lampen müssen nicht als Sondermüll entsorgt werden

 

Leuchtstark

- Ca. 100 bis 120lm/W (im Vergleich Halogenlampen: ca. 20lm/W)

 

Die Firma Luxamed hat sich auf die Entwicklung und Herstellung hochwertiger diagnostischer Instrumente für Ärzte spezialisiert. Das Unternehmen produziert seine Instrumente auf der schwäbischen Alb und steht für hochwertige, deutsche Markenqualität. Ein Alleinstellungsmerkmal der Firma Luxamed ist ihre LED-Technologie, die vor allem in ihrem Otoskop - dem LuxaScope Auris - zum Tragen kommt. 

Die LED-Beleuchtung des LuxaScope Auris im Überblick

Der LED-Ring 

Ein Ring aus 5 leistungsstarken LEDs befindet sich vorne an der Spitze des Otoskops, was zum einen dafür sorgt, dass das Untersuchungsfeld optimal und gleichmäßig ausgeleuchtet wird und zum anderen das Sichtfeld des Arztes nicht einschränkt. Sollte trotz einer Lebenserwartung von 100.000 Stunden eine der LEDs doch einmal ausfallen, muss das Otoskop nicht eingeschickt werden, weil die anderen LEDs die fehlende LED problemlos ersetzen. Der LED-Ring ist eine exklusive Entwicklung der Firma Luxamed und geschützt durch die DE202013104278U1. 
 

Die Dimmfunktion 

Je nach Bedarf lassen sich die LEDs des LuxaScope Auris situationsgemäß in der Helligkeit anpassen. Ein weiterer Vorteil gegenüber vielen anderen Otoskopen, bei denen das Licht nur ein- und ausgeschaltet werden kann. 
 

Die Abschaltautomatik 

Bei Nicht-Nutzung des LuxaScope Auris schaltet sich das Otoskop nach 3 Minuten selbstständig ab. Dadurch wird nicht nur die Batterie, sondern natürlich auch die LED-Lebensdauer deutlich erhöht. Außerdem wird verhindert, dass das Otoskop sich versehentlich entlädt und beim nächsten Patienten erst mal nicht genutzt werden kann. 
 

Die Stromsteuerung 

Im Gegensatz zu herkömmlichen Otoskopen, bei denen mit abnehmender Batterie-Kapazität die Lichtstärke immer weniger wird, kommt beim LuxaScope Auris eine Elektronik zum Einsatz, die auch bei niedrigem Batteriestand für eine konstante Stromstärke sorgt. Dadurch ist bis zum vollständigen Entladen der Batterie die Lichtstärke immer auf gleichem Niveau. Zudem werden auch die LEDs geschont, da Stromschwankungen die Lebensdauer von LEDs herabsetzen können. 
BernhardLED
Winteriscomming
«LED ist der aktuellste Stand der Technik. Als wir die Firma Luxamed gegründet haben, gab es Überlegungen, evtl. eine Otoskop-Version mit Xenon Lampe herauszubringen - allerdings sind wir der Meinung, dass der Weg immer nur nach vorne geht. Ich denke, dass die Lampentechnik welche heute immer noch vielfach verkauft wird, einfach überholt ist. Es werden ja auch keine Röhrenfernseher mehr gebaut.

Eigentlich gibt es kein Argument, welches den Kauf eines Diagnostikinstruments mit Xenonlampe rechtfertigt, wenn es das gleiche Instrument auch mit LED-Technologie gibt. Der günstigere Einstiegspreis relativiert sich dadurch, dass die Lebensdauer mit ca. 20 Stunden relativ kurz und somit auf Dauer teurer ist. Neben der Effizienz und Langlebigkeit ist der Umweltgedanke ein weiterer wichtiger Punkt. Durch die lange Lebensdauer und den geringeren Stromverbrauch produziert eine LED weniger Müll (Xenonlampen müssen entsorgt, Batterien sogar speziell recycelt werden). 

Aus diesen Gründen verwenden wir von Luxamed für unsere Instrumente (mit Ausnahme des Laryngoskop-Griffs, der im EU-Ausland noch immer häufig mit Xenonbeleuchtung angefragt wird) grundsätzlich nur noch LEDs.»